Stadt Coburg · Kernstadt und Stadtteile

Immobilienpreise Coburg 2026

Was Häuser, Wohnungen und Grundstücke in Coburg kosten — in der Kernstadt und in allen zwölf Stadtteilen. Mit den amtlichen Bodenrichtwerten für jede Lage, der Preisentwicklung, einem Rechenbeispiel und einem Rechner, mit dem du den Wert deines eigenen Hauses gleich hier abschätzen kannst.

Stand Oktober 2026 · Stadt Coburg, Oberfranken

Das Wichtigste in Kürze

  • Einfamilienhaus (gepflegter Bestand): ca. 2.550 €/m² · Spanne ca. 1.900–3.400 €/m²
  • Eigentumswohnung: ca. 2.700 €/m² · einfacher Bestand ab ca. 2.000 €/m²
  • Baugrundstück: ca. 100 €/m² in Neu- und Neershof bis ca. 320 €/m² an den Hängen unterhalb der Veste
  • Das Besondere an Coburg: Die Hauspreise liegen fast wieder auf dem Hoch von 2022 — und rund 30 % über dem Landkreis
  • Entwicklung: Hoch 2022, bis 2024 rund 13 % Rückgang, seitdem zwei Jahre in Folge deutlich im Plus
  • Größter Preisfaktor: erst die Lage, dann der Zustand — zwischen Hanglage und Stadtrand liegt beim Grundstück der Faktor drei
  • Kaufnebenkosten in Bayern: nur rund 9 % dank 3,5 % Grunderwerbsteuer

Alle Angaben sind gerundete Circa-Werte, Stand Oktober 2026. Was dein Haus tatsächlich wert ist, entscheidet sich am Objekt — nicht an einem Durchschnitt.

ca. 100 – 320 €
pro m² Wohnbauland, je nach Lage
+13 %
Hauspreise seit 2024 — fast wieder auf dem Hoch von 2022
2.134
aktive Suchkunden für Coburg und die Stadtteile
Oktober 2026
Stand dieser Seite

Was kostet eine Immobilie in Coburg?

Das sind die Größenordnungen, in denen sich der Coburger Markt im Oktober 2026 bewegt — gerundet, damit sie bleiben, was sie sein können: eine ehrliche Orientierung.

Objektart günstig Durchschnitt gut Trend
Einfamilienhaus (gepflegter Bestand) ca. 1.900 €/m² ca. 2.550 €/m² ca. 3.400 €/m² leicht +
Doppelhaushälfte ca. 1.850 €/m² ca. 2.500 €/m² ca. 3.300 €/m² leicht +
Reihenhaus ca. 1.800 €/m² ca. 2.400 €/m² ca. 3.150 €/m² leicht +
Eigentumswohnung ca. 2.000 €/m² ca. 2.700 €/m² ca. 3.600 €/m² stabil
Mehrfamilienhaus (Kapitalanlage) ca. 1.100 €/m² ca. 1.500 €/m² ca. 2.000 €/m² stabil
Baugrundstück (Wohnbauland) ca. 100 €/m² ca. 210 €/m² ca. 320 €/m² stabil
Miete (Bestand, kalt) ca. 6,50 €/m² ca. 8,50 €/m² ca. 12,50 €/m² steigend

Gerundete Circa-Werte für die Stadt Coburg, Stand Oktober 2026. Portale zeigen Angebotspreise — wir gleichen sie mit den Preisen ab, die wir bei eigenen Verkäufen in Coburg und im Coburger Land tatsächlich erzielt haben.

Coburg ist nicht gleich Coburg

Beim Haus liegt Coburg damit rund 30 % über dem Landkreis Coburg (ca. 1.950 €/m²) und deutlich über den Städten Kulmbach und Kronach (je rund 1.900 bis 1.950 €/m²). Der Durchschnitt selbst ist aber vorsichtig zu lesen: Zwischen den Hanglagen östlich der Innenstadt und den äußeren Stadtteilen liegt beim reinen Grundstückswert der Faktor 3,2. Beim fertigen Haus fällt der Unterschied kleiner aus, weil Mauern, Dach und Fenster überall dasselbe kosten. Aber er bleibt deutlich:

Lage im Stadtgebiet Haus Wohnung
Hanglagen im Osten der Kernstadt: Festungsberg, Hofgarten, Glockenberg ca. 2.800 €/m² ca. 2.950 €/m²
Übrige Wohnlagen der Kernstadt ca. 2.450 €/m² ca. 2.600 €/m²
Stadtnahe Stadtteile: Ketschendorf, Cortendorf, Beiersdorf, Seidmannsdorf, Bertelsdorf, Wüstenahorn, Creidlitz ca. 2.300 €/m² ca. 2.450 €/m²
Übrige Stadtteile: Neuses, Scheuerfeld, Rögen, Lützelbuch, Neu- und Neershof ca. 2.200 €/m² ca. 2.350 €/m²

Circa-Werte für gepflegten Bestand, Stand Oktober 2026. Die vollständige Aufstellung für jeden einzelnen Stadtteil findest du weiter unten.

Preisentwicklung in Coburg 2017–2026

2017ca. 1.800 €/m²
2020ca. 2.200 €/m²
2022ca. 2.600 €/m²
2024ca. 2.250 €/m²
2026ca. 2.550 €/m²

Einfamilienhaus, gepflegter Bestand, Stadt Coburg. Alle Werte auch als Tabelle:

Jahr Haus ca. €/m² Wohnung ca. €/m² Veränderung
2017 1.800 € 2.000 € —
2020 2.200 € 2.450 € +7 bis +8 % p. a.
2022 (Hoch) 2.600 € 2.900 € rund +8 % p. a.
2023 2.500 € 2.600 € Haus −4 %, Wohnung −10 %
2024 2.250 € 2.600 € Haus −9 %, Wohnung +1 %
2025 2.400 € 2.750 € Haus +7 %, Wohnung +5 %
2026 2.550 € 2.700 € Haus +6 %, Wohnung −2 %

Der Höchststand war 2022. Danach gaben die Hauspreise bis 2024 um rund 13 % nach — und sind seitdem zwei Jahre in Folge wieder gestiegen, 2025 um rund 7 %, 2026 um rund 6 %. Heute liegen sie nur noch knapp unter dem Hoch von 2022. Wer 2017 gekauft hat, liegt gut 40 % im Plus. Wohnungen haben sich anders entwickelt: 2023 ein deutlicher Rücksetzer um rund 10 %, seitdem seitwärts bis leicht aufwärts — heute rund 6 % unter dem Hoch.

Unsere ehrliche Prognose für 2026/2027

Eine Punktlandung verspricht dir niemand Seriöses. Realistisch für Coburg: seitwärts bis leicht im Plus, etwa 0 bis +2 % im Jahr. Das Zinsniveau bleibt der Taktgeber. Was hier trägt, ist die Wirtschaft: Mit der HUK-Coburg, Brose und Kaeser sitzen große Arbeitgeber in der Stadt, dazu kommen das Klinikum und die Hochschule. Käufer und Mieter suchen deshalb gleichzeitig — Familien aus dem Coburger Land genauso wie Berufstätige, die neu in die Stadt ziehen. Gepflegte Häuser in guten Lagen verkaufen sich zügig. Unsanierte Objekte brauchen vor allem eines: einen ehrlichen Einstiegspreis.

Gerundete Circa-Werte für die Stadt Coburg, Stand Oktober 2026. Grundlage sind ausgewertete Markt- und Angebotsdaten für Coburg sowie unsere eigenen Verkäufe in Stadt und Landkreis. Orientierungswerte, keine Bewertung einer einzelnen Immobilie.

Rechne deinen Wert selbst aus

Die Zahlen oben sind Durchschnitte. Interessant werden sie erst, wenn man sie auf das eigene Haus anwendet. Genau das macht dieser Rechner: Wohnfläche, Grundstück, Stadtteil, Baujahr, Zustand — und du siehst, in welcher Größenordnung du dich bewegst.

Der Coburg-Rechner

Vier Angaben genügen. Die Rechnung läuft direkt in deinem Browser — es wird nichts gespeichert, nichts verschickt und du musst nichts eintragen, was dich identifiziert.

Grobe Orientierung

wird berechnet …

2.134 Menschen suchen gerade ein Zuhause in Coburg

So viele aktive Suchkunden haben wir für Coburg und die Stadtteile vorgemerkt (Stand Oktober 2026). Sie sehen dein Haus, bevor es irgendwo inseriert wird.

Deine Spanne oben ist bewusst breit — genau diese Lücke schließen wir vor Ort.

Dazu kommt: Bei unseren letzten 50 Verkäufen lag der erzielte Preis im Schnitt 9,8 % über der Bankbewertung — bei einem Haus dieser Größenordnung ist das schnell ein fünfstelliger Betrag.

Ob dein Haus am oberen oder am unteren Ende liegt, entscheiden Dinge, die kein Rechner sehen kann: Grundriss, Fenster, Heizung, Ausrichtung des Gartens. Wir schauen uns das an und nennen dir eine Zahl statt einer Spanne — mit Begründung, damit du weißt, worauf sie beruht.

Jetzt genauen Wert ermitteln lassen

Kostenlos · unverbindlich · du entscheidest danach, wie es weitergeht

*Auswertung unserer letzten 50 Verkäufe: Der erzielte Preis lag im Schnitt 9,8 % über der Bankbewertung. Das ist kein Versprechen für dein Haus, sondern zeigt, was durch gutes Marketing tatsächlich möglich ist.
Der Rechner liefert eine überschlägige Orientierung auf Basis von Circa-Werten — keine Bewertung deiner Immobilie. Baujahr, Energiewerte, Grundriss, Ausstattung und der Zuschnitt des Grundstücks verschieben den Wert erheblich, nach oben wie nach unten.

Diese Zahl ist ein Anhaltspunkt, kein Preis. Der Rechner kennt Wohnfläche, Lage und eine grobe Zustandsstufe – mehr nicht. Er sieht nicht, wie dein Grundriss geschnitten ist, ob der Garten nach Süden liegt, wie alt die Heizung ist, was du in den letzten Jahren am Haus gemacht hast – und er sieht schon gar nicht den Blick vom Balkon oder die ruhige Sackgasse. Genau das entscheidet in Coburg, ob dein Haus am oberen oder am unteren Ende der Spanne verkauft wird. Lass dein Haus vor dem Verkauf deshalb unbedingt einmal vor Ort von einem Profi ansehen, der die Straßen hier kennt. Bei uns kostet dich das nichts.

Grundstückspreise in Coburg nach Stadtteil

Baureifes Land, Circa-Werte in Euro je Quadratmeter Grundstück. Grundlage sind die amtlichen Bodenrichtwerte nach § 196 BauGB mit Stichtag 1. Januar 2026. Die Einzelwerte kannst du kostenlos im BayernAtlas nachschlagen und unsere Angaben damit selbst prüfen.

Lage / Stadtteil Grundstück Haus
Kernstadt: Spitzenlagen (vor allem Festungsberg, Hofgarten, Glockenberg) ca. 265 – 320 €/m² ca. 2.700 – 2.950 €/m²
Kernstadt: gute Wohnlagen ca. 200 – 255 €/m² ca. 2.450 – 2.650 €/m²
Kernstadt: einfachere Wohnlagen ca. 135 – 190 €/m² ca. 2.200 – 2.400 €/m²
Cortendorf ca. 140 – 200 €/m² ca. 2.400 €/m²
Ketschendorf ca. 150 – 210 €/m² ca. 2.350 €/m²
Beiersdorf (mit Callenberg) ca. 180 €/m² ca. 2.350 €/m²
Seidmannsdorf (mit Löbelstein) ca. 145 – 200 €/m² ca. 2.300 €/m²
Wüstenahorn ca. 130 – 185 €/m² ca. 2.300 €/m²
Bertelsdorf ca. 120 – 210 €/m² ca. 2.250 €/m²
Scheuerfeld ca. 125 – 170 €/m² ca. 2.250 €/m²
Neuses ca. 130 – 155 €/m² ca. 2.250 €/m²
Creidlitz ca. 130 – 185 €/m² ca. 2.250 €/m²
Rögen ca. 130 €/m² ca. 2.150 €/m²
Lützelbuch ca. 130 €/m² ca. 2.150 €/m²
Neu- und Neershof ca. 100 €/m² ca. 2.050 €/m²

Grundstückswerte: amtliche Bodenrichtwerte für Wohnbauland, Stand 1. Januar 2026, Quelle BayernAtlas. Die Kernstadt umfasst allein 39 Wohnzonen — wir fassen sie deshalb in drei Wertstufen zusammen. Bodenrichtwerte haben keine bindende Wirkung. Hauspreise: aus dem Coburger Durchschnitt abgeleitet und über den Bodenwert der jeweiligen Lage gewichtet — gedämpft, weil Grund und Boden nur ein Teil des Hauswerts sind.

Die Stadtteile: was die Preisunterschiede erklärt

Coburg ist mit rund 41.000 Einwohnern kreisfreie Stadt und eines der wirtschaftlichen Oberzentren Nordbayerns. Die HUK-Coburg ist mit mehreren Tausend Beschäftigten der größte Arbeitgeber, dazu kommen Brose, Kaeser, das Klinikum und die Hochschule. Die Stadt hängt an der A 73 und an den Bundesstraßen 4 und 303, seit 2019 halten auch ICE-Züge. Genau daran hängen die Preise — und daran, dass hier Käufer und Mieter gleichzeitig suchen.

Zur Stadt gehören neben der Kernstadt zwölf Stadtteile — von Ketschendorf und Cortendorf direkt am Rand der Kernstadt bis Rögen und Neu- und Neershof, die bis heute dörflich geprägt sind. Zwei Drittel der Einwohner wohnen in der Kernstadt im Itztal. Zwischen der günstigsten und der teuersten Wohnlage liegt amtlich der Faktor 3,2. Das ist weniger Spreizung als in Kulmbach (3,9) oder Kronach (3,7) — das Besondere an Coburg ist das Niveau: Selbst die meisten Stadtteile liegen bei 130 € je Quadratmeter und mehr. So viel kosten in Kulmbach die guten Siedlungslagen.

Konkret: Zwischen den Hanglagen am Festungsberg mit rund 320 € und Neu- und Neershof mit rund 100 € je Quadratmeter liegen 220 € Unterschied. Bei einem Grundstück von 700 m² sind das rund 154.000 € allein im Boden — in derselben Stadt, wenige Kilometer auseinander.

Vier Preisstufen im Stadtgebiet

Hanglagen im Osten der Kernstadt

ca. 265–320 €/m² Grund · ca. 2.700–2.950 €/m² Haus
Festungsberg unterhalb der Veste, rund um den Hofgarten und am Glockenberg. Ruhige Wohnstraßen am Hang, in Laufweite zur Innenstadt — die teuersten Wohnlagen der Stadt, und die knappsten.

Übrige Kernstadt

ca. 135–255 €/m² Grund · ca. 2.200–2.650 €/m² Haus
Die Wohngebiete im Norden, Westen und Süden der Kernstadt. Kurze Wege in die Innenstadt, zum Bahnhof und zu den großen Arbeitgebern — hier steht der größte Teil der Coburger Häuser und Wohnungen.

Stadtnahe Stadtteile

ca. 120–210 €/m² Grund · ca. 2.250–2.400 €/m² Haus
Ketschendorf, Cortendorf, Beiersdorf, Seidmannsdorf, Bertelsdorf, Wüstenahorn und Creidlitz. Viele Einfamilienhäuser mit Garten, die Kernstadt bleibt in Reichweite — die klassische Familienlage.

Übrige Stadtteile

ca. 100–170 €/m² Grund · ca. 2.050–2.250 €/m² Haus
Neuses, Scheuerfeld, Lützelbuch, Rögen und Neu- und Neershof. Teils noch dörflich, größere Grundstücke — der günstigste Einstieg im Stadtgebiet.

Festungsberg, Hofgarten und Glockenberg: die teuersten Wohnlagen in Coburg

Die höchsten amtlichen Bodenwerte für Wohnbauland liegen in Coburg nicht in einem Neubaugebiet, sondern an den Hängen östlich der Innenstadt: am Festungsberg unterhalb der Veste und rund um den Hofgarten mit rund 320 € je Quadratmeter, am Glockenberg mit rund 265 bis 280 €. Gewachsene Wohnstraßen am Hang, viel Grün, und trotzdem in Laufweite zur Innenstadt. Einzelne Lagen im Westen der Kernstadt erreichen ebenfalls rund 300 €.

Das Gegenstück liegt am Stadtrand: In Neu- und Neershof, dem östlichsten Stadtteil, stehen rund 100 € im amtlichen Wert, in Rögen und Lützelbuch rund 130 €. Dazwischen liegen die meisten Wohnlagen der Kernstadt mit rund 150 bis 250 € — und genau dort steht auch der größte Teil der Häuser.

Für Verkäufer ist das die wichtigste Nachricht dieser Seite: Wer in Coburg ein Haus hat, sollte es auf keinen Fall mit einem Coburger Durchschnittswert bepreisen. Zwischen einer Hanglage am Festungsberg und einem Haus am Stadtrand liegt beim Grundstück der Faktor drei — und beim fertigen Haus schnell ein sechsstelliger Betrag. Umgekehrt gilt genauso: Ein Haus in einem der äußeren Stadtteile mit dem Maßstab der Hanglagen anzusetzen, kostet Monate am Markt.

Wichtig, wenn du verkaufen willst: Diese Stufen sind eine Landkarte, kein Preisschild. Zwei Häuser in derselben Straße können 100.000 € auseinanderliegen — wegen Zuschnitt, Ausrichtung, Baujahr, Anbau, Heizung. Im Internet sieht man genau das nicht: den Blick von der Terrasse, die ruhige Sackgasse, die Südlage des Gartens, den Keller, der trocken ist. Lass dein Haus deshalb vor dem Verkauf einmal vor Ort ansehen — von jemandem, der die Coburger Straßen kennt und weiß, was hier tatsächlich gezahlt wird. Bei uns kostet dich das nichts und verpflichtet dich zu nichts.

Warum eine Zahl für „Coburg“ nicht reicht

Zwischen Neu- und Neershof mit rund 100 € und den Hanglagen am Festungsberg mit rund 320 € je Quadratmeter liegt der Faktor 3,2 — in derselben Stadt. Wer sein Haus mit einem Durchschnittswert für „Coburg“ bewertet, liegt fast zwangsläufig daneben: in den Hanglagen zu niedrig, in den äußeren Stadtteilen zu hoch. Genau daran scheitern Online-Rechner, die nur die Postleitzahl kennen.

Und der Bodenrichtwert ist nur der Boden. Was dein Haus wert ist, entscheidet sich zusätzlich über Baujahr, Zustand, Wohnfläche, Zuschnitt und die Frage, wie viele Käufer gerade genau so etwas suchen. Der Bodenrichtwert ist ein belastbarer Anker — mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Was ein Hauskauf in Coburg wirklich kostet

Beispiel: ein gepflegtes Einfamilienhaus in Coburg für 360.000 €. Das ist der Betrag, den ein Käufer tatsächlich aufbringen muss — und den du als Verkäufer kennen solltest, weil er die Zahlungsfähigkeit deines Käufers bestimmt.

Kaufpreis — 360.000 €
Grunderwerbsteuer Bayern 3,5 % 12.600 €
Notar & Grundbuch ca. 2,0 % 7.200 €
Provision (Käuferanteil) 3,57 % 12.852 €
Gesamtaufwand ca. 393.000 €

Bayern-Vorteil: Mit 3,5 % hat der Freistaat die niedrigste Grunderwerbsteuer Deutschlands — in Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg sind es 6,5 %. Auf 360.000 € Kaufpreis spart ein Käufer in Coburg dadurch rund 10.800 € gegenüber diesen Bundesländern. Das ist Geld, das im Budget für den Kaufpreis bleibt.

Energie und Zustand: warum die Spanne so groß ist

Zwischen einem sanierten und einem unsanierten Haus liegen in Coburg schnell 500 bis 800 € je Quadratmeter. Bei 140 m² Wohnfläche sind das 70.000 bis 112.000 € Unterschied. In Coburg kommt beides zusammen: der Zustand und die Lage — und beides zusammen macht schnell den doppelten Preis.

Was Käufer wirklich rechnen

Heizung, Dach, Fenster: Käufer kalkulieren Sanierungskosten in ihr Angebot ein — meist großzügiger, als die Arbeiten am Ende kosten. Wer offen sagt, was ansteht, nimmt diesem Abschlag die Grundlage.

Was sich vor dem Verkauf lohnt

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Energieausweis prüfen und optimieren, Heizung warten, entrümpeln, helle und saubere Präsentation. Wir sagen dir ehrlich, was sich rechnet — und was nicht.

Was sich selten lohnt

Die Vollsanierung kurz vor dem Verkauf. Du bekommst die Kosten fast nie vollständig zurück. Besser: ehrlich bepreisen und dem Käufer die Wahl lassen, wie er saniert.

Warum das in Coburg besonders zählt

Coburg hat einen außergewöhnlich großen Bestand an Gründerzeit- und Jugendstilhäusern, in den Stadtteilen dazu die Siedlungen der Nachkriegszeit. Schöne Substanz, energetisch aber oft auf dem Stand der Bauzeit — und bei Baudenkmälern mit Auflagen. Ohne einen Blick vor Ort ist das seriös nicht einzuschätzen.

Lohnt sich Vermieten in Coburg?

Die Frage stellt sich für viele, die ein Haus erben oder ausziehen und nicht sofort verkaufen wollen. Die Rechnung dazu ist einfacher, als die meisten denken.

Für Bestandswohnungen liegt die Kaltmiete in Coburg bei rund 8,50 € je Quadratmeter — also 102 € im Jahr je Quadratmeter. Ins Verhältnis zum Kaufpreis gesetzt ergibt das die Rendite vor Kosten:

Rendite vor Kosten, gerundete Circa-Werte für Coburg
Objektart Kaufpreis Jahresmiete Rendite
Eigentumswohnung ca. 2.700 €/m² ca. 102 €/m² rund 3,8 %
Einfamilienhaus ca. 2.550 €/m² ca. 102 €/m² rund 4,0 %
Mehrfamilienhaus ca. 1.500 €/m² ca. 102 €/m² rund 6,8 %

Das zeigt, wie der Coburger Markt tickt. Wohnungen sind hier im Verhältnis zur Miete teuer, weil viele Käufer selbst einziehen wollen — die Rendite liegt deshalb niedriger als im Umland. Beim Mehrfamilienhaus sieht es anders aus: Mit knapp 7 % vor Kosten ist es für Kapitalanleger interessant, und Mieter gibt es dank HUK-Coburg, Brose, Kaeser, Klinikum und Hochschule in allen Größen. Wenn du ein Mehrfamilienhaus verkaufst, ist das dein wichtigstes Argument.

Rendite vor Kosten: Verwaltung, Rücklagen, Instandhaltung und Leerstand sind noch nicht abgezogen. Als Faustregel gehen davon 20 bis 25 % ab. Circa-Werte, Stand Oktober 2026.

Misch- und Gewerbeflächen

Für gemischt genutzte Lagen und Gewerbeflächen gelten eigene amtliche Werte. Gerade in Coburg ist das relevant: In der Altstadt und entlang der Hauptstraßen steht viel Bestand mit Laden, Büro, Café oder Praxis im Erdgeschoss.

Mischgebiet

Altstadt: Markt und direkte Umgebung ca. 1.175 €/m²
Altstadt: Gassen und Plätze rund um den Markt ca. 460 – 965 €/m²
Innenstadtrand ca. 310 – 505 €/m²
Kernstadt: übrige Mischlagen ca. 90 – 265 €/m²
Ketschendorf ca. 100 – 210 €/m²
Bertelsdorf ca. 105 – 180 €/m²
Beiersdorf ca. 130 €/m²
Seidmannsdorf ca. 120 €/m²
Scheuerfeld ca. 115 €/m²
Creidlitz, Lützelbuch, Neuses ca. 105 €/m²

Gewerbe

Kernstadt ca. 115 – 130 €/m²
Cortendorf ca. 90 – 95 €/m²
Neuses ca. 85 – 95 €/m²
Creidlitz ca. 75 €/m²
Scheuerfeld ca. 70 €/m²

Bemerkenswert: Am Markt liegt der Bodenwert bei rund 1.175 € je Quadratmeter — mehr als dreieinhalbmal so viel wie in der teuersten Wohnlage. Wer in der Altstadt ein Haus mit Laden, Café oder Praxis im Erdgeschoss besitzt, sitzt auf dem teuersten Boden der Stadt. Solche Objekte werden regelmäßig zu niedrig angesetzt, weil sie mit Wohnhäusern verglichen werden statt mit dem, was sie sind.

Amtliche Bodenrichtwerte, Stand 1. Januar 2026, Quelle BayernAtlas. Die Zonen der Kernstadt sind nach Lage zusammengefasst.

Was wir in Coburg und im Coburger Land verkauft haben

In Coburg verkaufen wir seit Jahren — vom Wohnhaus in der Stadt bis zum Mehrfamilienhaus im Coburger Land. Wir kennen den Markt hier nicht aus einer Tabelle, sondern aus Besichtigungen, Verhandlungen und Notarterminen. Eine Auswahl aus den vergangenen Monaten, jeweils mit der Zeit bis zum Verkauf:

Coburg

Gepflegtes Wohnhaus mit Garten · verkauft in 54 Tagen

Coburg

Große Wohnung mit tollem Garten · verkauft in 19 Tagen

Coburg

Sanierte 2-Zimmer-Eigentumswohnung · verkauft in 24 Tagen

Ebersdorf bei Coburg

Großes Wohnhaus mit viel Platz · verkauft in 67 Tagen

Weidhausen

6-Parteienhaus mit Balkonen · verkauft in 55 Tagen

Weidhausen

10-Parteienhaus mit Top-Rendite · verkauft in 61 Tagen

Weitere Verkäufe rund um Coburg

Ort Was wir verkauft haben Entfernung
Coburg Wohnung im Ort
Coburg Kapitalanlage im Ort
Lichtenfels Zweifamilienhaus ca. 16 km
Lichtenfels Wohnung ca. 16 km
Bad Staffelstein Wohnung ca. 17 km
Bad Staffelstein Kapitalanlage ca. 17 km
Hochstadt a. Main Einfamilienhaus ca. 19 km
Mitwitz Bungalow ca. 19 km

Auszug aus unseren Verkäufen seit 2019. Entfernung als Luftlinie bis Coburg.

Die Verkaufspreise nennen wir öffentlich nicht — das ist Sache unserer Kunden und bleibt es auch. In unsere Durchschnittswerte fließen sie ein, einzeln nennen wir sie nicht. Alle gezeigten Objekte wurden von uns vermittelt.

Passt dein Haus in Coburg zu unseren Suchkunden?
Für Coburg und die Stadtteile haben wir 2.134 aktive Suchkunden vorgemerkt. Sie erfahren von deinem Haus, bevor es irgendwo inseriert wird — oft ist der passende Käufer schon dabei. Ob deins zu einem von ihnen passt, sagen wir dir gern.

Unverbindlich prüfen lassen

Warum gute Vermarktung mehr bringt, als sie kostet

Der Preis deines Hauses entsteht nicht im Exposé. Er entsteht in dem Moment, in dem mehrere Käufer dasselbe Haus wollen.

Ein Haus hat keinen festen Wert — es hat den Wert, den der beste passende Käufer bereit ist zu zahlen. Und diesen Käufer findet man nicht, indem man wartet. Je mehr passende Interessenten dein Haus überhaupt zu sehen bekommen, desto größer ist die Chance, dass einer dabei ist, für den es genau das Richtige ist. Genau diese Nachfrage aufzubauen ist unsere eigentliche Arbeit.

Deshalb steckt der größte Teil davon vor dem ersten Besichtigungstermin: Fotos, die dein Haus bei richtigem Licht zeigen. Ein Exposé, das seine Stärken erzählt, statt Quadratmeter aufzulisten. Und Werbung, für die wir jeden Tag Geld ausgeben, damit dein Haus genau die Menschen erreicht, die im Raum Coburg suchen. Ein schwach dargestelltes Haus bekommt wenige Anfragen — und wenige Anfragen enden fast immer in einem niedrigeren Preis.

Was dieser Unterschied wert ist, rechnet sich schnell: Bei unseren letzten 50 Verkäufen lag der erzielte Preis im Schnitt 9,8 % über der Bankbewertung. Bei einem Haus um 300.000 € wären das etwa 29.500 €. Unsere Provision richtet sich nach dem Angebotspreis und liegt ab 300.000 € in der Regel bei 3,57 % — der Betrag, um den es bei guter Vermarktung geht, ist also in aller Regel ein Vielfaches dessen, was wir kosten. Und du zahlst uns ohnehin erst, wenn verkauft ist.

Dazu kommt, was man von außen nicht sieht: vorgemerkte Suchkunden, die dein Haus kennen, bevor es irgendwo online steht. Einzelbesichtigungen statt Massentermine, damit Käufer wirklich mit dir ins Gespräch kommen. Und ein Live-Dashboard, in dem du rund um die Uhr siehst, wie viele Menschen dein Haus angesehen haben und wie viele Anfragen da sind.

Zeig mir, was mein Haus bringen kann

Was zeichnet einen guten Immobilienmakler in Coburg aus?

Vier Dinge, die du in den ersten Minuten prüfen kannst — bevor du jemandem dein Haus anvertraust.

Er kennt den Ort, nicht nur den Landkreis. Der Unterschied zeigt sich in fünf Minuten: Frag ihn, was ein Grundstück in Neu- und Neershof kostet und was eines am Festungsberg. Wer Coburg kennt, nennt dir zwei Zahlen und die Begründung dazu — hier liegen ca. 100 € und ca. 320 € je Quadratmeter auseinander. Wer nur den Landkreis kennt, nennt dir einen Durchschnitt.

Er nennt dir einen Preis, den er begründen kann. Auch dann, wenn er unter deiner Erwartung liegt. Wer dir zum Einstieg den höchsten Wert verspricht, will den Auftrag — nicht den Verkauf. Drei Monate später kommt dann das Gespräch über die erste Preissenkung. Ein Haus, das zu hoch startet, verkauft am Ende fast immer unter dem Preis, der am Anfang möglich gewesen wäre.

Du erfährst, was läuft, ohne nachfragen zu müssen. Wie viele Menschen dein Haus gesehen haben, wie viele Anfragen da sind und was als Nächstes ansteht — das sollte keine Frage sein, die du stellen musst. Und wenn du anrufst, sollte jemand rangehen.

Und das Entscheidende: Was davon steht im Vertrag? Versprechen kostet nichts. Verbindlich wird es erst, wenn es schriftlich zugesagt ist — bei den Besichtigungen, bei der Information und bei der Provision.

Wie wir das halten, steht direkt hier darunter.

Was uns von anderen Maklern in Coburg unterscheidet

Vier Dinge, die wir schriftlich zusagen — nicht als Versprechen im Erstgespräch, sondern im Vertrag.

Einzelbesichtigungen. Immer.

Keine Massentermine, bei denen zwölf Interessenten gleichzeitig durchs Haus laufen. Jeder Käufer bekommt einen eigenen Termin — und du bekommst zu jedem eine Rückmeldung. Das steht so in unserem Maklerauftrag.

Du weißt jederzeit, was läuft

Du bekommst Zugang zu einem Live-Dashboard: wie viele Menschen dein Inserat gesehen haben, wie viele Anfragen kamen, welche Besichtigungen anstehen. Rund um die Uhr, ohne dass du bei uns anrufen musst.

Ein ehrlicher Preis, auch wenn er wehtut

Wir gewinnen keine Aufträge, indem wir den höchsten Preis in den Raum stellen. Ein zu hoch angesetztes Haus steht nach drei Monaten immer noch da — und verkauft sich dann unter Wert. Wir sagen dir vorher, was realistisch ist.

Du zahlst erst bei Erfolg

Bewertung, Fotos, Exposé, Inserate, Besichtigungen, Verhandlung: alles auf unsere Kosten. Unsere Provision fällt erst an, wenn der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben ist. Verkaufst du nicht, zahlst du nichts.

Unser Büro steht am Bahnhofsplatz 11 in Kronach — keine Filiale einer Kette, sondern der Ort, an dem wir jeden Tag arbeiten. Seit 2019 haben wir über 800 Immobilien in Oberfranken verkauft und wurden 2023 mit dem Deutschen Immobilienpreis in der Kategorie Makler des Jahres ausgezeichnet.

Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Coburg

Das hängt in Coburg stark von der Lage ab. Baureifes Wohnbauland liegt amtlich zwischen rund 100 €/m² in Neu- und Neershof und rund 320 €/m² in den Hanglagen am Festungsberg — Faktor 3,2. In den meisten Wohnlagen der Kernstadt sind es rund 150 bis 250 €/m², in den stadtnahen Stadtteilen wie Ketschendorf, Cortendorf oder Beiersdorf rund 140 bis 210 €/m². Grundlage sind die amtlichen Bodenrichtwerte nach § 196 BauGB mit Stichtag 1. Januar 2026.

Weil Coburg zwei ganz verschiedene Wohnwelten hat: die Kernstadt im Itztal mit Hanglagen, Gründerzeitvierteln und kurzen Wegen — und Stadtteile wie Rögen oder Neu- und Neershof, die bis heute dörflich geprägt sind. Am Festungsberg oder am Glockenberg wohnt man ruhig und ist trotzdem schnell in der Innenstadt. In den äußeren Stadtteilen gibt es mehr Grün und größere Grundstücke, dafür ist jeder Weg länger. Dazu kommt das Angebot: In den Hanglagen kommen pro Jahr nur wenige Häuser auf den Markt.

Nein. Der Bodenrichtwert ist ausschließlich der Wert des Grund und Bodens, ohne Gebäude. Ein Haus mit 700 m² Grundstück in Neu- und Neershof hat rund 70.000 € Bodenwert — das Haus selbst ist ein Vielfaches davon wert. Der Bodenrichtwert ist ein Anker für die Lage, nicht der Verkaufspreis.

Bodenrichtwerte sind amtlich ermittelt, haben aber ausdrücklich keine bindende Wirkung. Sie beschreiben den durchschnittlichen Lagewert einer Zone. Dein konkretes Grundstück kann davon abweichen — durch Zuschnitt, Hanglage, Erschließung, Baurecht oder Altlasten. Die Werte auf dieser Seite sind gerundete Circa-Werte und ersetzen keine Bewertung.

In Bayern werden sie alle zwei Jahre neu festgesetzt. Der aktuelle Stand ist der 1. Januar 2026, die nächste Fortschreibung kommt zum 1. Januar 2028. Die Marktpreise für Häuser und Wohnungen bewegen sich dagegen laufend — deshalb prüfen wir die Zahlen auf dieser Seite halbjährlich.

Das lässt sich seriös nur vor Ort sagen — in Coburg mehr als anderswo, weil hier Lage und Zustand gleichzeitig stark streuen. Der Rechner auf dieser Seite gibt dir eine erste Größenordnung. Für eine belastbare Zahl schauen wir uns dein Haus an, vergleichen es mit tatsächlich erzielten Preisen in deiner Straße und nennen dir eine Zahl statt einer Spanne. Kostenlos und unverbindlich.

Ein gepflegtes Einfamilienhaus liegt in Coburg im Schnitt bei rund 2.550 €/m², Stand Oktober 2026 — rund 30 % über dem Landkreis. Die Spanne reicht von etwa 1.900 €/m² für ein unsaniertes Haus in einem der äußeren Stadtteile bis rund 3.400 €/m² für ein saniertes Haus in einer der Hanglagen. Bei 140 m² Wohnfläche reicht das grob von 265.000 bis 475.000 € — allein durch Lage und Zustand.

Für gepflegten Bestand realistisch rund 2.700 €/m², sanierte Wohnungen in guter Lage bis rund 3.600 €/m², Neubauten auch darüber. Vorsicht bei Online-Werten: Portale zeigen Angebotspreise, und in Coburg liegen zwischen einer Neubauwohnung und einem unsanierten Altbau schnell 2.000 € je Quadratmeter. Belastbar sind nur echte Abschlusspreise.

Rund 9 % des Kaufpreises: 3,5 % Grunderwerbsteuer (der niedrigste Satz in Deutschland), etwa 2 % für Notar und Grundbuch sowie der Käuferanteil der Provision, der sich nach dem Angebotspreis richtet und ab 300.000 € in der Regel bei 3,57 % liegt. Bei 360.000 € Kaufpreis sind das rund 33.000 € zusätzlich.

Für Bestandswohnungen liegt die Kaltmiete bei rund 8,50 € je Quadratmeter, in einfachen Lagen ab etwa 6,50 €, in sanierten zentralen Wohnungen bis rund 12,50 €. Bei einer 75-m²-Wohnung sind das grob 490 bis 940 € kalt im Monat. Die Mieten steigen seit Jahren stetig.

Ja — wenn der Preis realistisch angesetzt ist. Die Hauspreise sind in Coburg zwei Jahre in Folge gestiegen und liegen fast wieder auf dem Hoch von 2022. Die Nachfrage ist breit: Beschäftigte großer Arbeitgeber wie HUK-Coburg, Brose und Kaeser, Familien aus dem Coburger Land und Kapitalanleger. Gepflegte Häuser in guter Lage verkaufen sich zügig. Überteuerte Angebote bleiben liegen und werden mit jeder Woche schwerer verkäuflich.

Als grobe Orientierung brauchbar, als Verkaufspreis nicht. Ein Rechner kennt weder den Zustand deines Hauses noch den Grundriss, die Ausrichtung des Gartens oder das Alter der Heizung — und in Coburg kennt er vor allem nicht den Unterschied zwischen einer Hanglage am Festungsberg und einem Haus am Stadtrand innerhalb derselben Postleitzahl. Abweichungen von 10 bis 20 % sind normal. Deshalb gilt: Vor dem Verkauf unbedingt einmal vor Ort prüfen lassen.

Amtlich liegen die Hanglagen östlich der Innenstadt vorn: am Festungsberg unterhalb der Veste und rund um den Hofgarten mit rund 320 €/m², am Glockenberg mit rund 265 bis 280 €/m². Gewachsene Wohnstraßen am Hang, viel Grün, in Laufweite zur Innenstadt. Unter den Stadtteilen liegen Cortendorf, Beiersdorf und Ketschendorf vorn, mit rund 175 bis 185 €/m² im Mittel.

Rechnerisch ja: Bei rund 1.500 €/m² Kaufpreis und rund 102 €/m² Jahresmiete liegt die Rendite vor Kosten bei knapp 7 %. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist in Coburg breit — große Arbeitgeber, Klinikum und Hochschule sorgen dafür. Entscheidend sind aber Lage, Zustand und Mieterstruktur. Nicht jedes günstige Haus ist ein gutes Investment. Wir kennen den Markt aus beiden Perspektiven: als Makler und als Investoren in der Region.

Häufige Fragen zum Immobilienmakler in Coburg

Preise sind das eine. Das andere ist die Frage, wer den Verkauf für dich macht — und was das kostet.

Drei Fragen genügen: Kennt er die Stadtteile oder nur den Landkreis? Nennt er dir einen Preis, den er begründen kann — auch wenn er unter deiner Erwartung liegt? Und erreichst du ihn, wenn du ihn brauchst? Viele Eigentümer entscheiden sich für Wich Immobilien, weil wir den Coburger Markt aus eigenen Verkäufen kennen.

Bei Wich Immobilien richtet sich die Provision nach dem Angebotspreis deiner Immobilie. Ab 300.000 € liegt sie in der Regel bei 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer, insgesamt wird die Provision immer nach dem Angebotspreis individuell und fair für dich ermittelt. Fällig wird sie erst, wenn verkauft ist — Erstgespräch und Wertermittlung kosten dich nichts.

Wir von Wich Immobilien kommen zu dir und sehen uns an, was den Wert wirklich bestimmt: Zustand, Baujahr, Energie, Grundriss und Grundstück. Danach gleichen wir mit tatsächlich erzielten Preisen in Coburg ab. Du bekommst eine Zahl mit Begründung, keine Spanne von 100.000 €. Der Termin kostet nichts.

Bis zur Reservierung meist 6 bis 12 Wochen, danach noch 4 bis 8 Wochen bis zum Notartermin. Unsere letzten Verkäufe in Coburg und im Coburger Land lagen zwischen 19 und 67 Tagen. Was den Ablauf sprengt, ist ein zu hoher Einstiegspreis. Deshalb setzt Wich Immobilien von Anfang an einen Preis an, der zum Markt in Coburg passt — das ist der kürzeste Weg zum Verkauf.

Weil gerade in den gefragten Lagen wenig auf den Markt kommt und ein Teil verkauft ist, bevor ein Inserat online geht. Über die Suchkundenliste von Wich Immobilien erfährst du früher davon — und wir sagen dir ehrlich, ob der Preis für diesen Stadtteil und diesen Zustand stimmt.

Ja, regelmäßig. Zuletzt unter anderem in der Kernstadt sowie in Ebersdorf bei Coburg und Weidhausen im Coburger Land — die Objekte findest du weiter oben auf dieser Seite. Für uns macht es keinen Unterschied, ob dein Haus in der Kernstadt oder in einem der Stadtteile steht.

Im Landkreis Coburg liegen Häuser nach den ausgewerteten Marktdaten bei rund 1.950 €/m² — rund ein Viertel unter der Stadt. Am teuersten ist das direkte Umland wie Dörfles-Esbach, günstiger wird es Richtung Meeder und Grub am Forst. Für die größten Gemeinden haben wir die Preise einzeln aufbereitet: Ebersdorf bei Coburg: Häuser ca. 2.250 €/m², Grundstücke ca. 50–105 €/m². Sonnefeld: Häuser ca. 2.100 €/m², Grundstücke ca. 45–150 €/m². Weitramsdorf: Häuser ca. 2.000 €/m², Grundstücke ca. 50–180 €/m². Rödental: Häuser ca. 1.950 €/m², Grundstücke ca. 45–170 €/m². Bad Rodach: Häuser ca. 1.950 €/m², Grundstücke ca. 40–100 €/m². Lautertal: Häuser ca. 1.900 €/m², Grundstücke ca. 50–125 €/m². Neustadt bei Coburg: Häuser ca. 1.800 €/m², Grundstücke ca. 45–80 €/m². Weidhausen bei Coburg: Häuser ca. 1.750 €/m², Grundstücke ca. 45–85 €/m². In der Region: Kronach: Häuser ca. 1.900 €/m², Grundstücke ca. 40–155 €/m². Kulmbach: Häuser ca. 1.950 €/m², Grundstücke ca. 50–200 €/m². Für Lichtenfels, Bamberg, Bayreuth und die ganze Region findest du die Werte auf unserer Übersicht zu den Immobilienpreisen in Oberfranken.

Woher diese Zahlen kommen

Eine Preisangabe ist nur so viel wert wie ihre Herkunft. Deshalb legen wir sie offen.

  • Kaufpreise und Mieten: ausgewertete Markt- und Angebotsdaten für die Stadt Coburg, Stand Oktober 2026 — abgeglichen mit den Preisen, die wir bei eigenen Verkäufen in Coburg und im Coburger Land tatsächlich erzielt haben.
  • Grundstückswerte: abgeleitet aus den amtlichen Bodenrichtwerten nach § 196 BauGB mit Stand vom 1. Januar 2026. Die amtlichen Einzelwerte kannst du kostenlos im BayernAtlas nachschlagen und unsere Angaben damit selbst überprüfen. Bodenrichtwerte haben keine bindende Wirkung.
  • Hauspreise je Stadtteil: aus dem Coburger Durchschnitt abgeleitet und über den Bodenwert der jeweiligen Lage gewichtet — gedämpft, weil Grund und Boden nur ein Teil des Hauswerts sind. Mauern, Dach und Fenster kosten in Neu- und Neershof dasselbe wie am Festungsberg.
  • Kernstadt in Wertstufen: Die Kernstadt umfasst allein 39 amtliche Zonen für Wohnbauland. Statt jede einzeln aufzuführen, fassen wir sie nach ihrem Wert in drei Stufen zusammen — die Einzelwerte stehen im BayernAtlas.
  • Bewusst gerundet: Eine Zahl mit zwei Nachkommastellen würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es bei Immobilien nicht gibt.

Was hier bewusst nicht steht: die Verkaufspreise einzelner Objekte, die wir vermittelt haben. Das ist Sache unserer Kunden und bleibt es auch. In die Durchschnittswerte fließen sie ein — einzeln nennen wir sie nicht.

Portale zeigen Angebotspreise, also das, was jemand haben möchte — nicht das, was am Ende gezahlt wird. Bei realistisch angesetzten Häusern liegen beide Werte nah beieinander, bei überteuerten Angeboten klaffen sie weit auseinander. Deshalb gleichen wir Portalwerte immer mit echten Abschlüssen ab.

Niclas Wich, Geschäftsführer der Wich Immobilien GmbH in Kronach

Erstellt und geprüft von

Niclas Wich

Geschäftsführer der Wich Immobilien GmbH, Kronach

Seit 2019 über 800 verkaufte Immobilien in Oberfranken. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Immobilienpreis 2023 in der Kategorie Makler des Jahres. Mehr über uns und das Team findest du auf der Seite Über uns.

Stand der Zahlen: Oktober 2026 · Nächste Überprüfung: November 2026 · Fragen dazu? 09261 6759056

Immobilienpreise im Coburger Land und in der Region

Wir verkaufen nicht nur in der Stadt Coburg. Für die Gemeinden im Landkreis und die Märkte in der Region haben wir die Preise und die amtlichen Bodenrichtwerte genauso aufbereitet:

Häuser ca. 2.000 €/m²Grundstücke ca. 50–180 €/m²
Häuser ca. 1.950 €/m²Grundstücke ca. 40–100 €/m²
Häuser ca. 1.900 €/m²Grundstücke ca. 50–125 €/m²
Häuser ca. 1.950 €/m²Grundstücke ca. 45–170 €/m²
Häuser ca. 1.800 €/m²Grundstücke ca. 45–80 €/m²
Häuser ca. 2.100 €/m²Grundstücke ca. 45–150 €/m²
Häuser ca. 1.750 €/m²Grundstücke ca. 45–85 €/m²
Häuser ca. 2.250 €/m²Grundstücke ca. 50–105 €/m²
Häuser ca. 1.900 €/m²Grundstücke ca. 40–155 €/m²
Häuser ca. 2.150 €/m²Grundstücke ca. 70–190 €/m²
Kaufpreise und EntwicklungStadtteil für Stadtteil aufbereitet
Übersicht für die ganze Regionalle Städte und Gemeinden auf einen Blick

Alle Werte sind gerundete Circa-Werte für gepflegten Bestand, Stand Oktober 2026. Einen Gesamtüberblick über die Region findest du unter Immobilienpreise Oberfranken.

Was ist dein Haus in Coburg wert?

Wir schauen es uns vor Ort an, gleichen es mit tatsächlich erzielten Preisen in Coburg ab und sagen dir ehrlich, mit welchem Wert du rechnen kannst. Auch dann, wenn er unter deiner Erwartung liegt.

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