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Investition in Immobilien im Jahr 2023

In den vergangen Jahrzehnten ist der Wert von Immobilien drastisch gestiegen. In Verbindung mit den jahrlangen Niedrigzinsen haben sich Immobilien als perfekte Investition am Markt etabliert.

Seit spätestens Mitte 2022 gehören die niedrigen Zinsen der Vergangenheit an. Das liegt vor allem am Krieg in der Ukraine, an den stetig steigenden Energiepreisen und die damit einhergehende Inflation.

Mit diesen drastischen Veränderungen haben die wenigsten Anleger und Häuslebauer gerechnet.

Was wird für 2023 prognostiziert?

Experten sind sich derzeit einig, dass sich die Zinsen in den kommenden Monaten auf 3% und 4% einpendeln könnten. Hier finden Sie den Beitrag zur Prognose. Außerdem deutete die EZB auf eine Verlangsamung der Leitzinserhöhungen hin. Dennoch bleibt die Zinsentwicklung ein spannendes Thema, denn auf die Entwicklung der Zinsen, kann man wenig Einfluss nehmen. Allerdings sinken die Immobilienpreise aufgrund der steigenden Zinsen.

Wann lohnt sich eine Investition?

Bei Investitionen unterscheidet man grundsätzlich in direkte Investitionen und indirekte Investitionen. Der Unterschied in direkten und indirekten Investments liegt im Eigentumsverhältnis. Bei einer direkten Immobilienanlage kauft man die Immobilie zu 100% entweder mit eigenen Mitteln oder mit einer entsprechenden Hypothek. Bei einer indirekten Immobilienlage beteiligt sich ein Investor an der Immobilie. Dieser ist dann nicht selbst Eigentümer. Als indirekte Immobilienanlage zählen beispielsweise Immobilienfonds und Immobilienaktien. In diesem Blogbeitrag gehen wir nur auf die direkten Investitionen ein.

Eine Investition macht sich erst dann bezahlt, wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis passt und der Nutzen die Kosten übersteigt. Betrachtet man eine Immobilie als langfristige Kapitalanlage, hat ein Investition auch dann einen Sinn, obwohl man in den ersten Jahren, aufgrund hoher Zinsen, Verluste in Kauf nehmen muss. Dadurch lässt sich in eine Abschreibung generieren, die auch ohne einen Liquiditätsgewinn einen Nutzen zieht. Durch diese Abschreibung ist es dann möglich Steuern zu sparen. Die Steuerlast lässt sich mit Verlusten aus Mieten und Verpachtungen deutlich reduzieren. Die Verluste werden dann, aufgrund der gesparten Steuern, aufgefangen und es kann langfristig Vermögen aufgebaut werden.

Folgende Faktoren sollte man bei einer Wertanlage beachten:

Bei Immobilien sind zwei Faktoren besonders wichtig: Die Lage und die Substanz. Diese zwei Faktoren haben einen immensen Einfluss auf den Immobilienwert.

Die Lage der Immobilie wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Die Mikro-Lage und die Makro-Lage.

Die Mikro-Lage beschreibt das unmittelbare Umfeld der Immobilie. Hier wird beachtet in welcher Entfernung beispielsweise Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, öffentliche Verkehrsanbindungen und Grünanlagen liegen.

Die Makro- Lage hingegen betrachtet das Umfeld aus der Vogelperspektive. Hier geht also um die gesamte Region. Die Makro-Lage beschreibt den Ruf des Orts, den Arbeitsmarkt vor Ort, das durchschnittliche Einkommen der Bewohner, die Wirtschaftslage und auch Umweltgefahren- und belastungen.

Vor einiger Zeit achteten Menschen vermehrt auf die Makro-Lage. Dieser Trend ändert sich immer mehr.

Die Bausubstanz ist insofern wichtig, dass sich der Anleger bewusstwird, inwieweit Sanierungen oder Modernisierungen nötig sind. Der energetische Standard und Nachhaltig bei Immobilien werden immer bedeutsamer. Eine normale Immobilienfinanzierung in Verbindung mit einem Modernisierungskredit könnte hier die Lösung sein.

Immobilien als Kapitalanlage im Jahr 2023

Die Prioritäten haben sich aktuell etwas verschoben. Dennoch sind Themen wie der Wohnungsbau, Sozialbauwohnungen und Wohnraummangel weiterhin präsent. Förderprogramme gibt es bereits und sollen, laut Experten, auch in den nächsten Monaten auch aufgestockt werden.

Findet man derzeit eine Bestandsimmobilie in guter Lage, mit einer guten Bausubstanz und zu einem angemessenen Preis und hat man zusätzlich noch die Möglichkeit entsprechendes Eigenkapital einzubringen, kann eine Immobilie durchaus auch im Jahr 2023 eine lohnenswerte Kapitalanlage sein. Die zu erzielenden Mieten sollten allerdings gut planbar sein und sollten bestenfalls die Kosten komplett abdecken.

Fazit:

Als Kapitalanleger trägt man immer ein gewisses Risiko. Laut Experten werden die Preise für Immobilien im Jahr 2023 sinken. Somit passen sich sinkende Immobilienpreise den steigenden Zinsen an.

Immobilien stellen weiteren eine langfristige gute Wertanlage dar. Vor allem, wenn diese eine solide Bausubstanz vorweist und sich in guter Lage befindet.

Sind Sie noch auf der Suche nach einer perfekten Kapitalanlage? Wir beraten Sie gern!